ZABALETAS – Buenaventura

Errichtung von agroindustriellem Gemeinschaftseigentum

Das 2008 gestartete Projekt umfasst die Ausbildung von 30 Afrokolumbianischen Frauen und zielt darauf ab, die Lebensbedingungen der afrokolumbianischen Bevölkerung im Dorf Zabeletas, in der Nähe der kolumbianischen Hafenstadt Buenaventura am Pazifik, nachhaltig zu verbessern durch die “Entwicklung von genossenschaftlichen sozialen Kompetenzen zur Errichtung eines agroindustriellen Gemeinschaftseigentums mit den Müttern als Familienoberhaupt in Afrokolumbianischen Gemeinden“.

Leitgedanke:
Wissensträger und Multiplikatoren ausbilden, die einen langfristigen Einfluss auf die Dorfgemeinde haben und eigenständig Projekte durchführen können.

Die Frauen stehen im Vordergrund.
Entwicklung der Frauen durch ihre Ausbildung zu Kompetenzträgern.
Die Frauen spielen eine wichtige Rolle für die Organisation in der Gemeinde.

 

Schwerpunkte:

  •  Bildung
    • Prinzipien des Genossenschaftswesens
    • Genossenschaftliche Modalitäten
    • Prinzipien zur Errichtung von landwirtschaftlichem Gemeinschaftseigentum
    • Anleitung zur ökologischen Landwirtschaft
    • Gute landwirtschaftliche Praxis
  • Philosophie der Genossenschaft
    • Selbsanstrengung und Verantwortung
    • Gegenseitige Hilfe
    • Weiterbildung
    • Nachhaltiges Sparen
    • Genossenschaftlich ungelöste Probleme auflösen
    • Konfliktfrei leben

Spenden aus Deutschland und Kolumbien:
Der Gesamtbetrag für die Durchführung des Projekts belief sich auf insgesamt 14.904 Euro, von denen 70% von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit (SEZ) mit Sitz in Stuttgart-Baden-Württemberg finanziert wurden, die restlichen 30% von der kolumbianischen Stiftung FUNRECAM (Stiftung für ländliche Familienrehabilitation) mit Sitz in Cali und dem Deutschen Kolumbianischen Freundeskreis (DKF).

Ermöglicht durch die Hilfe vom DKF:
Ausbildung von 30 Afrokolumbianischen Frauen während 4 Wochenendseminaren. Der Lernprozess wurde von 4 Tutoren begleitet, die an verschiedenen Wochenenden teilgenommen haben.

Bildung von Genossenschaften und direkte Umsetzung des Projektes „Anbau der chinesichen Kartoffel Colocasia esculenta“, die in der Region sehr gut wächst und für den Eigenbedarf sowie den Verkauf angebaut werden soll.

Weitere wichtige Eckdaten zum Projekt:

  • Projektverantwortliche für den DKF e.V. ist Frau Claudia Patricia Ghitis Castrillón.
  • Das Projekt wird von der Stiftung Entwicklungs-Zusammenarbeit Baden-Württemberg (SEZ) gefördert.
  • Frau Ghitis hielt sich bereits 5 Monate in Kolumbien auf um das Projekt zu realisieren. Sie hat dazu einen Projektbericht (in Spanisch) verfasst. Die vollständige Projektbeschreibung  finden sie hier.

 

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