Otto Novoa und sein einzigartiges Projekt „Unser Theater“ im bayerischen Schwabhausen

    
 Zu diesem Blog-Beitrag:

Wolfgang Goede führte für den Podcast „KOLUMBIEN – Kultur, Kaffee, Geschichten“ des Deutsch-Kolumbianischen Freundeskreises e.V. (DKF) ein Interview mit Otto Novoa.
Ottos Projekt mit „Unser Theater“ im bayerischen Schwabhausen ist einzigartig.
Wir haben das Podcast-Interview daher verschriftlicht. Hier können Sie es zeitgleich zur Veröffentlichung des Tondokuments auf den gängigen Podcast- Plattformen nachlesen.

Zur Podcast-Seite des DKF e.V.
  
Für den Blog, im März 2026
     

 

Wir sprachen mit Otto Novoa, Theaterregisseur, Theaterpädagoge und Gründer des Kulturzentrums und Theaterlabors „Unser Theater“ in Schwabhausen bei Landsberg am Lech.
Geboren im kolumbianischen Villavicencio, führte ihn sein Weg über Theaterstudien in Prag und Bratislava sowie Stationen in Paris und zahlreichen internationalen Theaterprojekten schließlich nach Oberbayern. Seit über zwei Jahrzehnten prägt er dort mit seinem Theater einen besonderen kulturellen Ort – klein im Maßstab, aber groß in seiner Wirkung.‘
Im Podcast erzählt Otto von seinem Weg durch verschiedene Länder und Kulturen und davon, wie man auf Reisen immer wieder neue Formen von Heimat finden kann. Für ihn ist Theater weit mehr als Unterhaltung: Es ist Begegnung, Dialog und eine Kunstform, die Menschen zusammenbringt – im Publikum ebenso wie auf der Bühne.
Mit viel Herzlichkeit, Humor und Leidenschaft spricht er darüber, warum auch ein kleines Dorf zum Zentrum kreativer Ideen werden kann und wie Theater dazu beitragen kann, gesellschaftliche Räume zu öffnen und Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen.

Passend zur Folge finden Sie auf unserer Website auch einen Blogbeitrag über eine von Otto erwähnte Inszenierung von Gabriel García Márquez:
https://www.dkfev.de/liebestirade-gegen-einen-sitzenden-mann/

 

Dieses Bauernhaus in Schwabhausen ist das Quartier von „Unser Theater“


Wolfgang Goede: 

„Herzlich willkommen beim Podcast „KOLUMBIEN – Kultur-Kaffee-Geschichten”, gehostet vom Deutsch-Kolumbianischen Freundeskreis DKF. 
In dieser Episode sprechen wir mit Otto Novoa, Theaterpädagoge und Regisseur, Gründer und Betreiber von „Unser Theater“ im malerischen Schwabhausen bei Landsberg am Lech/Oberbayern. 
Ich bin Wolfgang Goede, DKF München, die Technik versieht Axel Schwer, Koordination Bernd Tödte – beide DKF Bundesvorstand.
Hallo und hola Otto, wie geht’s?
Hier geht’s diesmal um unser Podcast-Schlüsselwort: Kultur! Welches ist für dich das größte Theaterstück?“

Otto Novoa:
„Zunächst einmal danke ich dir, Alicia, Bernd und allen Mitgliedern und Freunden des Deutsch-Kolumbianischen Freundeskreises für die Einladung. Allen, die uns hören oder lesen, einen herzlichen Gruß.
Unter den Tausenden und Abertausenden von Theaterstücken, die es weltweit gibt, ist es schwierig, deine Frage zu beantworten, aber ich versuche es:
Für mich relevante und bedeutende Werke sind  „Antigone“ von Sophokles, die Komödie „Der Revisor“ von Nikolai Gogol, „ Bernarda Albas Haus“ von Federico García Lorca und „Hamlet“ von William Shakespeare.
Auch beim kolumbianischen Theater ist es schwer, sich für eines zu entscheiden – nun, so wähle ich „Guadalupe años sin cuenta“ vom Teatro La Candelaria unter der Leitung von Santiago García, aus.

Dein Lebenslauf ist beeindruckend. Geboren und aufgewachsen in Villavicencio (Kolumbien), Studium der Theaterregie in Prag und Bratislava, gelebt in Paris, Reisen durch Ungarn, Italien, Spanien und Mexiko mit Theaterprojekten – und seit 24 Jahren leitest du «Unser Theater» in Schwabhausen. Was hat ein Dorf mit 1.100 Einwohnern im Vergleich zur „großen weiten Welt“ für einen Reiz?

Ich möchte hinzufügen, dass meine internationale Erfahrung vor 35 Jahren in Moskau begann und dass meine jüngsten Aktivitäten von meiner Reise an die Elfenbeinküste geprägt sind. Seitdem verspüre ich die Dringlichkeit einer „Wiederentdeckung“ schwarzer Kulturen und ein starkes Bedürfnis nach Identifikation mit unseren ursprünglichen Wurzeln auf dem Mutterkontinent Afrika.

Ich habe in großen Städten verschiedener Ländern gelebt und dachte immer, ich würde in einer von ihnen bleiben. Doch nachdem ich ein Dorf wie Schwabhausen mit 1.100 Einwohnern entdeckt habe, verspüre ich nicht das Bedürfnis, in die großen Metropolen zurückzukehren. Im Gegenteil: Nach mehr als einer Woche oder zehn Tagen in diesen Betonmassen fühle ich mich bedrängt. Sie sind eine gute Quelle künstlerischer und kultureller Aktualisierung, aber ansonsten empfinde ich Mitgefühl für Menschen, die in permanenter Anonymität leben und ihre Nachbarn, die nur drei oder vier Meter entfernt wohnen, nicht kennen.

Der Mensch ist ein soziales Wesen – und das sehe ich dort oft nicht. Auf dem Land fühle ich mich wohl. Begegnungen mit Menschen, die dich nicht kennen und dennoch „Guten Morgen“ sagen, geben mir Hoffnung, dass nicht alles verloren ist. Hier ist es einfacher und motivierender, mit ein paar Sätzen und Gesten Barrieren abzubauen als in der Stadt.

Otto Novoa


Was war für dich der Trigger, dich als Schauspieler, Regisseur, Manager der Bühnenkunst zu verschreiben?

Die eigentliche Motivation war eine Begegnung – mein Leben ist geprägt von diesem Wort im Plural: BEGEGNUNGEN – in Villavicencio mit einem Theatermann namens Joaquín León, bekannt Ende der 80er Jahre als Leo Tovar. Er war ein echtes „Theatertier“, geboren in Pasto, im Süden Kolumbiens. Als er nach Villavicencio kam, hatte er einen enormen Einfluss auf mich.

In meiner Jugend suchte ich nach Ausdrucksformen: Poesie, Musik, Theater. Leo Tovar reaktivierte die Schule für Volkskünste im Kulturhaus Pablo Neruda, wo ich als Schauspieler und organisatorisch tätig war.

Du bist Weltkulturbürger, mit einer Französin verheiratet, was ist außer deinem Nachnamen noch kolumbianisch oder Latino an dir?

Mein Pass ist kolumbianisch, ebenso meine mütterliche und väterliche Familie. Meine Wurzeln sind eine Ansammlung von Genen, die zeigen, dass ich das Ergebnis der tri-ethnischen Mischung bin, die in Kolumbien und in Amerika existiert. Ich betrachte mich nicht nur als Kolumbianer oder Latino, sondern als ein Wesen von überall dort, wo ich die lebendige Kunst des Theaters ausüben kann.

Bei so viel Internationalität und Interkulturalität, Heimweh: ein Fremdwort für dich?

Ja, ich leide nicht unter „Heimweh“. Ich bemühe mich stets, Neues zu entdecken und Begegnungen in allen Breitengraden zu genießen.

Einige vom DKF hatten im Frühjahr 2024 die Inszenierung von Gabriel García Márquez‘ “Liebestirade gegen einen sitzenden Mann” besucht. Grandios! Eine Kritik steht auf der DKF-Webseite. Riesenaufwand für relativ wenige Besucher/innen, die sich auf den Weg zu eurem ländlichen Theater machen. Lohnt sich das?

Jede Zuschauerin und jeder Zuschauer ist wichtig und es lohnt sich, denn es geht nicht um Masse, sondern um die Intensität der Begegnung. Die Inszenierung von „Diatriba de amor contra un hombre sentado“ war  eine Hommage an Gabriel García Márquez zum zehnten Todestag. Das Stück bleibt bis 2027 im Programm, um den 100. Geburtstag unseres Nobelpreisträgers zu feiern.

Unser Saal hat nur 60 Plätze. Wir haben die Produktion jedoch auch im Liceu in Barcelona vor mehr als 600 Personen sowie im Instituto Cervantes in Frankfurt vor über 200 Gästen gezeigt. Ländliches Theater kann durchaus mit großen Bühnen in Dialog treten.

 Das Stück war ja auch gesellschaftskritisch. Die Liebe, in Kolumbien romantisch überbewertet, vielleicht gerade von Frauen – oder am Männlichkeitskult scheiternd? 

Nein, es geht nicht um romantische Überhöhung, sondern um eine Leidenschaft, die der karibische Mensch durch körperliche Impulse und Rebellion ausdrückt. Die Liebe bleibt das kreative Thema schlechthin. Wie García Márquez sagte: „Das Herz hat mehr Zimmer als ein Stundenhotel.“

Im Stück erreicht die Liebe nach 25 Ehejahren einen Wendepunkt – sie sucht den idealen Moment, aus der Tragödie ein Fest zu machen.

Otto Novoa

Für dieses Jahr 2026 tretet ihr mit einem Riesenprogramm an, bunt und divers, von Goethes Faust, über „Draculina“ (vegetarische Vampire), bis zum Herstellen von Holzskulpturen mit Kettensägen. Wie kriegst du das alles auf die Reihe?

Das ist Teil eines Prozesses von Aktion und Interaktion mit dem Ort und seinen Bewohnerinnen und Bewohnern. Es geht darum, ein künstlerisches und kulturelles Angebot für und mit den Menschen der Region zu gestalten – und ihnen zu zeigen, dass man nicht nach München oder Augsburg fahren muss, um Kunst und Kultur zu genießen.

Die Hegemonie der Kulturhauptstädte zu durchbrechen, ohne mit ihnen konkurrieren zu wollen, ist ein eher leises, aber strategisch durchdachtes Ziel.

Gleichzeitig gelingt es uns, auch Publikum aus der Stadt anzuziehen, das sehen möchte, welche kreative Entwicklung hier stattfindet. Unsere beste Visitenkarte ist die Zeit: Im kommenden Jahr feiern wir 25 Jahre Bestehen und kontinuierliche Arbeit. Irgendetwas müssen wir also richtig machen

Du bist nebenbei Theaterlehrer an Schulen und coacht auch Autisten. Theater, Rollen, Bühne als Therapie?

Ich bin kein Therapeut. Wenn jemand das Theater als heilsame Erfahrung erlebt, dann entscheidet das jede Person für sich selbst. Aber das Theater besitzt eine transformative Kraft.

Meine Ausbildung ist von der polnischen Schule und vom anthropologischen Theater geprägt. Der Körper des Schauspielers steht im Zentrum der expressiven Arbeit. Wenn wir auch in Zukunft Publikum haben wollen, müssen wir das Theater in den Schulen fördern. Und wenn es wirklich menschlich sein soll, muss es inklusiv sein.

Laut TEAM Portfolio auf eurer Theater Webseite unterweist du theaterpädagogisch auch die SO UND SO Lebenshilfe Landsberg. Lebenshilfe für was und wie hilft die Bühne?

Die Lebenshilfe unterstützt Menschen mit geistiger oder mehrfacher Behinderung in ihrem Alltag, ihrer Bildung und ihrer gesellschaftlichen Teilhabe. Die Theatergruppe  ist Teil dieser inklusiven Arbeit.

Die Bühne „hilft“ nicht im therapeutischen Sinn – sie hilft uns allen. Die Arbeit mit Menschen mit Behinderung ist bereichernd und inspirierend. Sie durchbricht gewohnte künstlerische Muster, stellt unsere menschliche Sensibilität auf die Probe und erweitert den Blick auf das, was Theater sein kann.

Inklusive Theaterarbeit schafft echte Begegnung, Präsenz und Authentizität. Sie fordert Geduld, Aufmerksamkeit und Offenheit – und genau darin liegt ihr Wert. Ich bin überzeugt, dass jeder Mensch, der im Theater arbeitet, mindestens einmal in seiner Laufbahn eine solche inklusive Erfahrung machen sollte.

Eine philosophische Vertiefung, auch in Bezug zu deiner Doktorarbeit (vollendet?): Was macht Theater mit uns? Führt es zu aufgeklärteren, lebenswerteren Welten?

Meine Dissertation habe ich nicht beendet, da ich mich ganz auf unser Projekt UNSER THEATER konzentriert habe.

Theater macht uns zu Zeugen von etwas Intimem – einer Art kollektiven Geheimnisses. Der Schauspieler setzt sich freiwillig einem Risiko aus, der Zuschauer nimmt mehr als nur Applaus mit – er nimmt eine Spur in sich auf.

Kein anderes künstlerisches Medium besitzt diese direkte Kommunikation wie zwischen Schauspieler und Zuschauer. Vielleicht ist es vergleichbar mit einer religiösen Gottesdienst: ein Raum, eine Versammlung, ein gemeinsamer Akt.

Was würdest du sagen, wie viel Tiefsinn (so wie die “Liebes Tirade…”) und wie viel Unterhaltungscharakter (“vegetarische Vampire”) hat der “Unser Theater” Spielplan?

Es ist immer ausgewogen. Wir respektieren unser Publikum und den Ort. Ich würde gern mehr Werke von Victor Hugo, Dostojewski, Fernando Arrabal, Henrik Ibsen oder Samuel Beckett zeigen – aber dann bliebe das Publikum aus. Dennoch haben wir „Don Quijote“, „Der Sturm“, „Leonce und Lena“, „Medea“, „Der kleine Prinz“ und „Faust I“ gezeigt – sowie Tanztheater, Zirkus und sogar Konzerte in der Dorfkirche.

Theater ist für dich ganz dezidiert Kommunikation, nicht nur von der Bühne ins Publikum, sondern auch untereinander, mit den Schauspielern, den Gästen – alle miteinander, etwa rund um ein Feuer im Innenhof eures Bauernhofes. Lässt sich damit auch experimentieren, etwa Umkehr der Rollen von Publikum und Schauspielenden?

Das Feuer ist zu einer Art Markenzeichen von UNSER THEATER geworden, denn am Ende jeder Vorstellung gibt es immer ein Lagerfeuer in der Mitte des Hofes, und dort kommen wir alle zusammen. Meistens, um über die gemachte Erfahrung zu sprechen, manche einfach, um zu schweigen, andere, um sich zu wärmen. Wenn wir es jedoch aus der Perspektive einer Drohne über unseren Köpfen betrachten würden, könnte man von einer doppelten Geste des Zusammenlebens sprechen: derjenigen, die im Saal stattgefunden hat, und jener, die sich anschließend am Feuer ereignet.

Ein Teil unserer Arbeit besteht darin, die Reaktionen des Publikums zu beobachten und zu „studieren“, um zu erkennen, was wir verändern oder verbessern können. Der Außenraum, der Wein und das Feuer sind Teil unseres Seins und Daseins.

Du als Brücke Kolumbien-Deutschland-Kolumbien. Wie begegnen sich diese beiden Kulturen bei dir im Theater, sind sie zu einer Einheit imstande?

Ich glaube, dass es – unabhängig davon, ob wir von Deutschland oder Kolumbien sprechen – ein Ort ist, an dem alle Platz haben: ein Raum der Begegnung, des Austauschs und des gemeinsamen Erlebens schöner Momente.

Besucher aus Japan haben mir gesagt, sie fühlten sich hier wie am Stadtrand von Kyoto; Perser fühlen sich wie zu Hause; Kolleginnen und Kollegen sowie Gäste aus Nigeria, Kamerun oder der Elfenbeinküste möchten am liebsten ein paar Tage länger bleiben; Australier, die hier waren, empfinden die Umgebung wie eine Szenerie, die an die Kultur der Aborigines erinnert. Und von den Lateinamerikanern will ich gar nicht erst anfangen.

Für Kolumbianer jedoch, die erfahren, dass es hier, an diesem abgelegenen Ort, einen großzügigen und kreativen „Llanero“ gibt, ist die Überraschung noch größer.

Ich bin überzeugt, dass die besten Botschafter eines Landes nicht in Konsulaten oder diplomatischen Vertretungen sitzen – das sind internationale Konventionen –, sondern jene Bürgerinnen und Bürger sind, die im Ausland leben und mit ihrer Arbeit und ihrem Beispiel dazu beitragen, das Bild ihres Landes zu stärken und zu würdigen. Im Fall der Kolumbianer oftmals ein Bild, das gelitten hat.

Und wir tun das nicht, weil es uns von einer Regierung aufgetragen wurde, sondern weil wir gute, unternehmerische und gut ausgebildete Menschen sind – mit einer Energie, die sowohl unsere Landsleute als auch die Ausländer überrascht, denen wir auf unserem Weg begegnen.

Kolumbien hat viel zu bieten – und wir zeigen es.

Deine Frau ist, Zitat Webseite: “Ottos rechtes und linkes Ohr”. Sie macht Orga, Fundraising – du der Künstler, sie der Finanzanker? 

Ich muss dir eine Präzisierung machen. Meine Frau, ebenfalls Mitgründerin des Projekts, Französin und Mutter unserer Töchter Luna und Sol, ist vor drei Jahren nach Frankreich zurückgekehrt.

Ihre Rolle hat meine Kollegin Johanna Winter übernommen, die dieses Projekt seit zehn Jahren begleitet und zu einem unverzichtbaren Teil davon geworden ist. Sie ist Pianistin, Gesangslehrerin und leitet eine Theaterschule für Kinder im Nachbarort Penzing.

In den letzten Jahren stehen Johanna und ich intensiv an der Spitze des Projekts und teilen uns die Aufgaben ausgewogen, um dessen gutes Funktionieren zu gewährleisten.

Bezaubernd: Eure beiden Kinder heißen Luna und Sol. Wie seid ihr darauf gekommen?

Manche Dinge müssen einfach sein. Wenn Götter durch Bewusstsein und Unterbewusstsein wandern, ist es gut, ihnen Namen zu geben. Sie umkreisen unsere Tage und Nächte – egal, wo wir sind.

Was sind Bühnenträume, künstlerische Abenteuer, die du noch gerne inszeniert hättest?

In Arbeit ist eine Adaption von „Changó, el gran putas“ von Manuel Zapata Olivella sowie ein performatives Werk ohne Text namens „Tú eres mi yo“.

Aufgeschoben ist ein Stück über Goya und ein Tanztheaterprojekt zum „Mahabharata“.

Und vielleicht reicht das Leben nicht für eine Bühnenfassung von „Die Liebe in den Zeiten der Cholera“ und „Der Mann, der lacht“ von Victor Hugo.

Zum Abschied, verrate uns bitte — ein besonderes, dein persönliches, ein inspirierendes Kaffeerezept

Mehr als ein Rezept ist es eine Methode – mit einer französischen Kaffeemaschine namens Cona. Seit ich sie kenne, identifiziere ich mich mit ihr: Sie ist wie ein Labor – und genau das ist auch meine Arbeit.

Wolfgang Goede:
„Das war Otto Novoa, seit 24 Jahren in Deutschland, ausgebildet in Prag, Bratislava und Paris. Theaterpädagoge und Regisseur, Gründer des Kulturzentrums und Theaterlabors UNSER THEATER in Schwabhausen, Landkreis Landsberg am Lech. Außerdem Gründer der Münchner Theatergruppe DIE KÖRPERMOMENTE für Erwachsene mit Autismus.

Vielen Dank fürs Zuhören. Alle zwei Wochen präsentieren wir einen neuen Gast. Die Redaktion freut sich über Kommentare, Lob und Kritik sowie Vorschläge für weitere Gäste.“

 

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