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Deutsch-Kolumbianischer Freundeskreis e.V.

Das ist die Lage heute in Cali

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Zum Originalbeitrag der Autorin Jenny Schuckardt, Cali

Mi. 30.4.2020
Jenny Schuckardt
Niederlassungsleiterin München


Es ist ein Leben in bitterer Armut und Angst, das die sogenannten „Habitantes de la Calle“, die Menschen, die auf der Straße leben, führen. Schon in „normalen“ Zeiten.

Offiziellen Zahlen zufolge leben 4.749 Menschen in Cali auf der Straße, davon 87,9 % Männer und 12,1 % Frauen, quer durch alle Altersklassen. Die meisten fristen ihr Dasein irgendwo in der Innenstadt, wo sie auf Pappkarton schlafen, oder dort, wo es eine größere Konzentration von Menschen gibt, die Mitleid haben könnten.

45,2 Prozent der „Habitantes de la Calle“ verdienen sich in „normalen“ Zeiten ein paar Pesos durch Flaschensammeln, 22, 4 Prozent arbeiten, das heißt, sie bieten ihren Dienste an den Ampeln an, sie waschen Autoscheiben oder verkaufen Süßigkeiten. 11 Prozent von ihnen betteln.


So ist die Situation in „normalen“ Zeiten. Aber jetzt haben wir Corona-Zeiten. Die Straßen sind leer, die Menschen der Calle können nicht einmal mehr betteln.

„Normalerweise verteilen wir an die Menschen, die auf der Straße leben, 700 bis 800 Essen am Tag“, erklärt Andrés Echavarria von der „Fundación Samaritanos de la Calle“. Jetzt, in Corona-Zeiten sind es täglich 4500 Almuerzos. Und es werden immer mehr Bedürftige, die zu der Fundación kommen und um Hilfe bitten.


 

Dank Ihrer „Soforthilfe-Spende“ können André und sein tolles Team der Fundación Samartitanos de la Calle“ den Menschen auf der Straße Soforthilfe bringen. Gracias.





Veröffentlicht am:
14:35:57 30.04.2020

Letzte Aktualisierung
21:31:05 01.05.2020


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URL: http://www.dkfev.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=147&printview=1
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